, Christian Beer

Herren GF 4. Liga: Aufstieg zum Leader Thron

Mit zwei Siegen konnte das Herren 2 einen fast perfekten Spieltag feiern

Black Creek Schwarzenbach II - Unihockey Fricktal III 4:2 (2:2)
Gegenüber stand das sehr überzeugende Unihockey-Team Fricktal, welches die ersten 3 Spiele problemlos gewinnen konnte. Man musste also von Anfang an bereit sein, um gegen diesen Gegner bestehen zu können. Die Black Creeker konnten sogleich in der 4. Spielminute das Score durch Thomas Siegenthaler mit einem satten Handgelenkschuss unter die Latte eröffnen. Dieser profitierte von einem Ballverlust der Fricktaler Hintermannschaft, was gegen einen Spieler im Format von Thömu nicht passieren darf. Fricktal ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und netzte 3 Minuten später selbst mit einem beeindruckenden Freistoß ein. Nun war das Spiel lanciert und es gab Chancen hüben wie drüben. In der 11. Minute rieben sich die zahlreichen Zuschauer inklusive der Fricktaler Mannschaft die Augen. Es kam einem Déjà-vu gleich. Von Aeschimann lanciert nahm Schläpper-Sige erneut die Kugel, zog in die Mitte und drosch den Ball einmal mehr unter die Latte. Sein Vorbild, HCD-Stürmer Matej Stransky, hätte es nicht besser machen können. Diese Führung hielt erneut nicht lange, denn der Fricktaler Captain konnte in der 13. Minute mit einem sehenswerten Backhand-Kracher ausgleichen und ließ Pauli im Tor keine Chance. In der 19. Minute erhielt Schwarzenbach die Gelegenheit im Powerplay, nach einem Wechselfehler der Gäste wieder in Führung zu gehen. Da stellte man sich aber eher umständlich an und Altmeister Mathys fasste kurz vor der Pause noch selbst eine Strafe wegen Stockschlag. Im Gegensatz zum Powerplay funktionierte das Boxplay gut und man konnte sich auch dank eines stark aufspielenden Pauli im Tor schadlos halten. 28:50 kam dann der Moment des Duos Mathys/Schär. Mathys behielt hinter dem Tor die Ruhe, spielte gekonnt auf Verteidiger Schär, der mit einem Weitschuss ins weite obere Eck traf. In der 35. Minute war erneut das Duo Siegenthaler/Aeschimann, welches jubeln konnte. Sige schoss zwar einmal schlecht und der Schuss wäre neben das Tor geflattert, aber der Torhüter von Fricktal fingerte aus unerklärlichen Gründen den Ball gleich selbst ins Tor zum 4:2. Das war sogleich der Endstand, auch wenn Severin Nyffenegger noch die Sense auspackte und man am Schluss noch für 1,5 Minuten 6 gegen 4 verteidigen musste.

Unihockey Schüpfheim II - Black Creek Schwarzenbach II 1:2 (1:0)
Nun stand eine lange Pause an – 4 ganze Spiele musste das Team in Frenkendorf ausharren. Dem Team ist nach wie vor unklar, weshalb der große Unihockey-Verband Swiss Unihockey ihnen zum einen keine Heimrunde schenkt, zum andern muss man als einziges Team in der Gruppe 2-mal 4 Spiele zuschauen. Dies kann man durchaus als Wettbewerbsverzerrung betrachten. Das Team machte das Beste aus der Situation und ging in der nahegelegenen Pizzeria Tradizionale Italiano etwas essen, dachte man. Leider ist der zuständige Pizzaiolo seit fast 2 Wochen nicht mehr aus den Ferien zurückgekehrt. Dem Wirt blieb nichts anderes übrig, als die Mannschaft mit leerem Magen rauszuschicken. Falls jemand weiß, wo sich der Pizzaiolo befindet, melden Sie sich direkt beim Wirt des Hauses. Zum Glück hat Frenkendorf mehrere Kneipen und man fand dann beim Restaurant Central Unterschlupf. Nach einem Zielwasser, Pizza, Pasta und Himbeerschnitten galt es wieder ernst. Die erste Hälfte gegen Schüpfheim ist schnell erzählt. Schwarzenbach war einerseits träge, was sicher dem Essen und dem Spielplan geschuldet war, andererseits kam man gar nicht mit der aggressiv gespielten Manndeckung des Gegners zurecht. Nach einem Ballverlust in der Offensive konnte Schüpfheim auch noch zum 1:0-Pausenstand einnetzen. Nur dank des einzig wachen Mannes auf dem Feld in Person von Beetschen war man nur mit einem Tor in Rückstand. Man blieb aber geduldig und konnte in der 2. Hälfte eine Schippe draufpacken. In der 28. Minute war es Haslebacher, welcher im Durcheinander vor dem Tor den Überblick behielt und zum 1:1 ausglich. Von da an spielte nur noch Black Creek und erhöhte stetig den Druck auf den Schüpfheimer Kasten. Leider bremste man sich mit einer Strafe von Hiltbrunner wegen unsportlichen Benehmens wieder aus. Wie schon im morgigen Spiel war das Boxplay aber eine Bank. Als Hiltbrunner von der Strafbank kam, fuhr dieser einen Konter. Der Flügelflitzer konnte nur mit einem bösen Stockschlag 4 Minuten vor Schluss ausgebremst werden. Trainer Beer nahm sogleich sein Timeout, um die Zeit anzuhalten. Dieses Mal spielte das Powerplay geduldig und sauber. Nach einem Schuss von Siegenthaler lag der Ball plötzlich frei vor Lehmann, welcher die Kugel nur noch einschieben musste. Den Rest der Zeit ließ man gekonnt verstreichen und schenkte Schüpfheim keine Torchance mehr. Ein nahezu perfekter Spieltag für das Herren 2. Leider nur fast, weil sich Starverteidiger Severin Nyffenegger kurz vor Schluss bei einem unglücklichen Zusammenprall das Wadenbein oberhalb des Knöchels brach. Wir wünschen Sevä gute Genesung und hoffen, dass wir seine Künste bald wieder auf dem Feld bestaunen können. 

Aufstellung BC:
T. Beetschen, M. Pauli, R. Lehmann, D. Hiltbrunner, M. Schär, N. Wanzenried, R. Röthlisberger, S. Nyffenegger, T. Siegenthaler, S. Aeschimann, L. Haslebacher, L. Mathys